RYYC Rheydter Yachtclub e.V. Willkommen bei Freunden des Wassersports
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Kauf & Überführung der "SAMURE" von Bremen nach Ijmuiden NL

Besichtigung, Kauf, Reparatur, und Überführung von Bremen nach Holland.

 

Und so fing alles an:

Dieter zeigte Stefan eine Internet Seite mit dem Verkaufsangebot eines Motorseglers

„Saga 27“. Stefan sah das Schiff, verliebte sich und kaufte es. Eigentlich mutig von ihm, aber es war immer schon sein Wunsch ein Boot zu besitzen.

 

Aber der Reihe nach.
Das Schiff stand in der Nähe von Bremerhaven an Land. Ich Wieland sollte mitfahren um es mir anzusehen. Also fuhren wir Donnerstagmorgen den 28. Mai 2020 nach Schwanewede. Die Adresse war schnell gefunden und das Schiff konnten wir auch sehen. Es stand neben dem Haus im Wald unter einer Plane. 

Der Verkäufer war aber nicht da. Nach einem Telefongespräch erfuhren wir mehr, er ist erst gegen 18:00 Uhr von der Arbeit zurück. Also gingen wir im nahgelegenen Yachthafen Elsfleth im Clubhaus SWE Bootshaus  „da Cosimo“ essen.

Danach gingen wir an der Weser spazieren und schauten uns den U-Boot Bunker aus dem 2. Weltkrieg an. Ein Bunker mit den Maßen von 426m x 97m Außenhöhe 33m. Deckendicke 7m, Außenwandstärke 4,5m. Hier sollten zum Ende des 2.Weltkriegs noch U-Boote gebaut werden. Der Bunker wurde fertiggestellt und nicht in Betrieb genommen. Der Deich – Durchbruch vom Bunker zur Weser wurde bis Kriegsende nicht mehr in Angriff genommen. Heute ist er ein Museum und eine Gedenkstätte.

Um 18:00 Uhr fuhren wir wieder nach Schwanewede und sahen uns das Schiff an. Das Ergebnis war, es wartet viel Arbeit auf den neuen Eigner. Schnell einigten sich Stefan und der Verkäufer. Eine Anzahlung folgte und der Termin für die Wasserung wurde vereinbart. Damit hatte Stefan einen Motorsegler mit dem Namen „SAMURE“ gekauft. Wir konnten die Heimreise antreten und waren gegen 01:00 Uhr wieder in der Heimat.

Eine Woche später.
Montag den 08. Juni 2020 fuhren wir wieder nach Norden, diesmal nach Rechtenfleth wo um 15:00 Uhr ein Kranwagen kam um das Boot ins Wasser zu setzen. Der Verkäufer hatte das Boot in der Zwischenzeit mit dem Hafentrailer zum Vereinshafen gefahren. Den Trailer sollten wir auf dem mitgebrachten Anhänger zersägt mit in die Heimat nehmen. Ob das geht???

Der Kranwagen war pünktlich zur Stelle und setzte uns das Schiff bei Hochwasser in den Hafen, der bei Niedrigwasser trocken fällt. 

Abends gingen wir in der Dorfkneipe essen und bestellten für Morgen früh ein Frühstück. Leider klappte das nicht, das Lokal hat Dienstags geschlossen. Das Abendessen war aber ok.

Die erste Nacht verbrachten wir im mitgebrachten Schlafsack im Schiff. Das war ungemütlich weil das Schiff im Trockenen schief lag und man drohte aus dem Bett zu rutschen. Außerdem stellten wir fest, dass die Toilette nicht funktioniert. Dienstagmorgen fuhren wir zum Bäcker und ließen uns 2 Brötchen schmieren, die aßen wir dann im stehen auf der Straße. Corona lässt grüßen. 

Den ganzen Tag überprüften wir die Funktionen auf dem Schiff und sahen uns den Mast an, der seit 10 Jahren in einer Halle lag. Es gab sehr viele Beanstandungen und wir machten uns eine Liste mit den Teilen die wir bestellen müssen und eine To-do Liste. Nachmittags mussten wir noch den Hafentrailer wegbringen, er durfte im Hafenbereich nicht stehen bleiben. Ein Bauer lies uns den Hänger vor seinem Grundstück hinterm Deich parken. Den Mast ließen wir noch auf dem Hänger.
Danach ging´s auf die Heimreise. 

14 Tage später.
Am 23. Juni Dienstag wurden wir von Stefans Schwester und Schwager mit dem Wohnmobil nach Rechtenfleth gefahren. Vorher sind wir um 10:00 Uhr zur Öffnungszeit von SVB in Bremen eingekehrt und haben uns die noch fehlenden Ersatzteile, Karten, Tauwerk und nötiges Material eingekauft. Danach haben wir uns an die zahlreich zu reparierenden Teile gewagt. Schwester und Schwager haben uns nach dem Abendessen verlassen. Wir hatten deshalb jetzt kein Auto mehr zur Verfügung und konnten so nicht mehr vom Hafen weg. 

Da wir den Mast im Hafen nicht setzen durften sind wir morgens um 04:00 Uhr bei Hochwasser aus dem Hafen gefahren und haben Bremerhaven angesteuert. Das ist eine Fahrt von ca. 1,5 Stunden und Stefan steuert. Er neigt zum Schnibbeln aber sonst ist er vollkommen Tiefenentspannt.

Im Vorhafen blieb der Motor wegen Überhitzung stehen. Wie sich später rausstellte verlor der innere Wasserkreislauf sein Kühlwasser in die Bilge. Die Polizei nahm uns auf den Haken und schleppte uns zu ihrem Kai. Da wurden zuerst mal alle Papiere überprüft und auch ob wir nicht kriminell seien. Alles aber sehr freundlich. Der Motor sprang nach auffüllen des Wassers wieder an und wir fuhren durch die Schleuse in den Yachthafen. Die haben aber keinen Kran um den Mast zu setzen. Also wieder weiter in den Industriehafen. Als der Mast im Kran hing fingen die Probleme erst an. Alle Wantenspanner fehlten. Die haben wir dann besorgt und stellten fest die Wanten waren alle unterschiedlich und zu kurz. Das machte Stefan nicht nervös. Wir fingen an zu tricksen. Plötzlich hatten wir keinen Strom mehr. Die Lichtmaschine lud nicht. Das 220V Ladegerät ging auch nicht und mit dem Toilettenreparatursatz war  es auch nicht getan. Also zum nächsten Wassersportshop und eine neue Toilette und die sonst noch nötigen Teile besorgt. Wir sollten für die nächsten 3 Tage sein bester Kunde sein. Er war aber auch sehr hilfsbereit. 

Als wir das Segel anschlugen fehlten auch noch die Segellatten. Also wieder bei der Hitze zu Fuß in die Stadt zum Shop und dann, weil wir nicht den weiten Weg zurück laufen wollten, in Arbeitsklamotten in ein feines Restaurant zum Essen. Corona bedingt auf einer Terrasse. Der Kellner und die fein gekleideten Herrschaften um uns herum staunten nicht schlecht als wir uns zuerst ein Bier bestellten mit dem Wunsch vorab ein großes Glas kalte Milch serviert zu bekommen. Es wurden vor dem Bier 2 große Gläser kalte Milch. Jetzt waren wir Außenseiter, haben aber sehr gut gegessen und alles bekommen was wir bestellt haben. An dem Tag bin ich laut Schrittzähler 11,5 km gelaufen, ich hatte eigentlich gedacht ich wär zum Segeln gekommen. Zurück auf dem Schiff habe ich noch die neue Toilette eingebaut. Prima, wenigstens ein Teil was einwandfrei funktioniert. Das Ladegerät 220V habe ich repariert, jetzt konnten wir wieder unsere Batterien laden. 

Die Ladefunktion der Lichtmaschine habe ich nicht reparieren können und so haben wir am nächsten Tag einen Bosch Fachmann kommen lassen. Der hat nach 5 Stunden verzweifelt seinen Geist aufgegeben. Er meinte, alles raus und neu verkabeln. Er hat dann auf meinen Rat ein plus und auch minus Batteriekabel in der Firma angefertigt und im Boot angeschlossen. Und..?? die Batterien werden wieder geladen. Vorsicht!!!!, das ist ein Provisorium, aber es funktioniert. Jetzt stieg wieder die Stimmung und leider auch die Temperatur, und was noch schlimmer war die Wetterlage änderte sich auf südwestliche Winde. Das hieß, wir kommen nicht nach Holland und das Schiff musste in Bremerhaven liegen bleiben. Wir gehen wieder in die City und suchten auf dem Marktplatz zur Mittagszeit ein Restaurant auf. 

Am Nachmittag verlegten wir das Schiff zum Clubhafen Wulsdorf, da ist es nur halb so teuer wie in der City Marina und hat ein Restaurant und Duschen die wir auch benutzen dürften (heimlich).

Da das Schiff einige Tage oder auch Wochen hier liegen wird bis sich die Windverhältnisse geändert haben, kann auch ein Monteur die Bilge entleeren und den Wasserverlust vom Innenkreislauf beseitigen.  Hilfreich war uns der überaus freundliche und hilfsbereite Hafenmeister für die Organisation.

Wir mussten nur noch überlegen wie wir wieder nach NRW kommen. Abholen lassen oder mit der Bundesbahn fahren? Da kam uns der Zufall zur Hilfe, Grazyna (wohnt bei mir im Haus) besuchte gerade eine Freundin in Wilhelmshaven und wollte Samstag oder Sonntag wieder zurück. Sie nahm uns Sonntag 28.06. mit. Perfekter ging es nicht. Danke Grazyna.

6 Wochen später.
Nach langem Warten hat sich die Wetterlage zu unseren Gunsten geändert und für ein paar Tage Ostwind angesagt. Wir ließen uns von Stefans Bekannten am Montag den 10.08.2020  nach Bremerhaven fahren. In der Zwischenzeit hatte eine Firma die Probleme beseitigt. Ein Rohr war gerissen, konnten wir aber nicht sehen.
Wir kamen frühzeitig an und packten das Schiff denn die Zeit drängte. 10:00 Uhr UTC verließen wir den Hafen und fuhren zur Schleuse. 11:30 Uhr UTC kamen wir endlich durch die Schleuse, die schleust im Gegensatz zu den holländischen Schleusen nicht nach Bedarf sondern zur vollen Stunde rein und zur halben Stunde raus. So mussten wir fast eine Stunde warten.
12:00 Uhr UTC setzten wir bei Wind E 3-4 Bft die Genua und fuhren mit Motor gegen die Strömung die Weser abwärts.  Die Sonne knallte und Stefan versuchte sich am Heck etwas abzukühlen. 

Stefan such Abkühlung in der Weser

Wir fuhren an den abgestellten Kreuzfahrtschiffen vorbei und sahen nur wenig Schiffsverkehr auf der Weser. Dafür war es gemütlich und wir testeten den Autopiloten der angeblich defekt sein sollte. Nach der Kalibrierung steuert dieser aber einwandfrei und wurde unser wichtigstes Gerät an Bord. Nur Stefan musste ich davon überzeugen, dass er besser steuert als wir. 

Wir passierten um 15:00 Uhr den roten Leuchtturm „Robbenplate“ und hatten ab hier das Wasser mit. Jetzt machen wir 7,5 Kn über Grund, Fahrt durchs Wasser konnten wir nur schätzen, da kein Log installiert ist. 

Wir wechselten vom „Fedderwarder“ Fahrwasser in das „Neue Weser“ Fahrwasser und passierten um 17:15 Uhr den schönsten Leuchtturm „Roter Sand“ der heute nicht mehr in Betrieb ist. 

Wir folgten dem „Neue Weser“ Fahrwasser und querten um 18:47 Uhr den Tiefwasserankerplatz Weser der nördlich von Wangerooge liegt. Jetzt steuerten wir mit Kurs KpK 251° auf Langeoog zu. Eine Pause auf Langeoog wäre sehr schön, da ich hier auch noch nicht öfters war. 

Das Wasser lief immer noch mit uns und so kamen wir gegen 21:00 Uhr zur Ansteuerung von Langeoog. Jetzt lief das Wasser wieder gegenan und es wurde langsam dunkel. Eine Ansteuerung im Dunkeln bei einem nur teilweise befeuertem Fahrwasser „Accumer Ee“ ist zu riskant und so steuerten wir weiter nach Westen. 

Es war mittlerweile dunkel geworden und wir fuhren immer noch mit Vorsegel und Motor. Das Großsegel ist recht umständlich zu setzen da man dafür auf das Kajütdach muss um an den Großbaum zu kommen. Das Dach ist aus Stoff und nicht belastbar.
Jetzt stand Norderney als Pausentag an. Das Schiff lief sauber seinen Kurs und so kamen wir um 00:30 Uhr UTC viel zu früh im Dunkeln zur Ansteuertonne des Fahrwasser „Dove Tief“.  
Die Ansteuerung ist noch viel schwieriger und geht sehr nahe am Strand entlang. Ich kenne das Fahrwasser, welches sich ständig stark verändert, gut. Bin hier schon öfters gefahren. Eine Fahrt durchs „Dove Tief“ im Dunkeln würde ich nicht wagen da es auch nur teilweise befeuert ist und außerdem an einigen Stellen nur eine Breite von 50m hat. Stefan war noch nicht auf Norderney und würde sich gerne die Insel ansehen. Es würde noch ca. 2 - 3 Stunden dauern bis es hell wird und so beschließen wir auch diese Insel nicht anzusteuern und steuern weiter nach Borkum. 

In der Nacht hielten wir halbstündlich Ausschau ob wir Schiffe oder Hindernisse sichten, doch war zu Corona Zeiten auf der Nordsee erstaunlich wenig Betrieb. Um 04:00 Uhr UTC erreichten wir die Ansteuertonne Borkum „Riffgat“ und steuerten durch das Fahrwasser „Westerems“ nach Borkum.

Im Yachthafen „Port Henry“ machten wir Dienstag den 11.August um 07:00 Uhr UTC fest. Wir hatten uns für den alten sehr flachen und ungepflegten Hafen entschieden weil dort ein gutes Restaurant unser Ziel war. Trotz unseren 1,00 m Tiefgang mussten wir noch gut 30Min warten bis wir genügend Wasser unterm Kiel hatten um an den Steg zu kommen und fest zu machen.
Mit dem Bus ging es zur 7Km entfernten Stadt. Die Hitze machte uns fertig und wir suchten einen Platz auf der Strandpromenade. Leider haben wir keinen Platz im Schatten gefunden nur in der Stadt noch die Möglichkeit  2 Bier zu trinken. Noch einkaufen und dann zurück zum Boot.

Für Mittwoch 12. August wurde immer noch Ostwind angesagt. Das war für uns sehr günstig aber im August recht selten. Wir wollten den Hafen bei HW verlassen um den Strom zum „Riffgat“ auszunutzen. Dann haben wir aber doch 2 Stunden zu lange geschlafen und haben den Hafen um 03:50 Uhr UTC verlassen. Als wir auf der „Westerems“ waren sahen wir einen traumschönen Sonnenaufgang über Borkum. Um 06:00 Uhr querten wir die Ansteuerung „Westerems“ und gehen auf 255° KpK. 

Um 16:00 Uhr UTC erreichten wir die Untiefen nördlich von Terschelling die wir nordwestlich umfuhren.
17:00 Uhr machten wir im Hafen Vlieland Holland fest. Der Hafen war Corona wegen widererwartend sehr voll, wir bekamen aber noch ein Plätzchen. Also zuerst zu den Duschen und dann suchten wir uns einen Platz im Schatten auf der Dachterrasse im Restaurant. Das Essen war perfekt und ein traumhafter Sonnenuntergang ließ uns das Bierchen danach noch besser schmecken. Auf einen Besuch im Ort verzichtete Stefan, schade. Ich kenne ihn.

Donnerstag 13.August.
Um 09:00 Uhr UTC verließen wir wieder Vlieland. Immer noch Ostwind aber nur noch 2 Bft.  Wir fuhren wieder mit Motor und Genua hatten aber das Wasser voll gegenan. 12:00 Uhr erreichten wir das „Engelmannsgat“ ( Untiefen zwischen Vlieland und Texel ) welches wir weit umfahren sollten weil sich die Untiefen wegen der Strömung ständig änderten. Und Stefan neigt wieder zum Schnibbeln, er möchte den kürzeren Weg nehmen, das sollte er sich besser abgewöhnen. (Auszug aus dem Logbuch)
Um 14:00 Uhr erreichten wir das „MG“ Fahrwasser, welches sehr nahe am Ufer von Texel vorbeiführt. Das Wasser hatten wir immer noch gegenan. Nach 2 Stunden machten wir in DEN HELDER fest. Hier konnten wir tanken und gingen im Yachtclub Restaurant essen.

Freitag 14.August
08:00 Uhr UTC verließen wir Den Helder und möchten gerne bis Scheveningen kommen. Der Wind hatte gedreht und wehte jetzt aus West mit 2 Bft. Gut das wir schon in Holland sind sonst hätten wir den Wind jetzt auch gegen uns. Das war der erste Tag unserer Reise wo die Sonne nicht schien und es stark diesig war. Wir fuhren wieder mit dem Vorsegel und dem Motor. Die Entfernung bis Scheveningen beträgt knapp

60 Sm und wir hatten den Strom die ersten Stunden gegenan. 14:00 Uhr passierten wir im Abstand von ca. 6 Sm Ijmuiden und hatten jetzt den Strom mit. Wir könnten Scheveningen noch im Hellen erreichen. 15:30 Uhr wird die Sicht schlechter und wir machten die Positionslichter an. Doch sie funktionierten nicht, während wir noch nach der Ursache suchten geht auch der Motor aus. Wir dümpelten mit 2 Kn langsam gen Süden. Was machen wir? Scheveningen im dunkeln und ohne Motor anzusteuern halte ich für zu gefährlich. Funk um Hilfe zu holen haben wir auch nicht. Wir würden spät bei Dunkelheit ankommen. Möglich wäre es, aber nicht sinnvoll. 

Ich entschied nach Ijmuiden zurück zu segeln und setzte das Großsegel, Motor geht ja nicht mehr an, und nahm Kurs auf das Ufer.  Es lief noch recht gut, hatten aber die Strömung gegen uns. Bei unserem Kurs dicht unter Land nach Norden hatten wir weniger Strom gegenan. Die Einfahrt von Ijmuiden ist groß und breit, da kommen wir immer rein. Für die ca. 6,5Sm bis zur Hafeneinfahrt brauchten wir 2,5 Stunden da wir nur 2,5 – 3 Kn über Grund segelten. Im Hafen angekommen schleppte  uns ein Segler bis zum Yachthafen. Da machten wir um 19:00 Uhr UTC fest. Die Bilge stand wieder bis zum Motor voll Wasser mit Öl oder Diesel Gemisch. Wir konnten sie an der Tankstelle abpumpen.

Wir gingen am Strand zum Abendessen, im Yachtclub Restaurant war kein Platz mehr frei. Corona bedingt.

Stefan versuchte einen Reparaturtermin von der ansässigen Werft zu bekommen. Dies war aber erst Anfang der Woche möglich. Folglich blieb das Schiff erst mal wieder liegen. Das war schön für uns, da konnten wir mal zum nahen Strand gehen und unsere Füße ins Wasser stecken. Außerdem konnten wir hier sehr gut essen. Sonntag, nach einem reichhaltigen Frühstück am Strand, holte uns Stefans  Schwester und Schwager mit dem Bulli nach Hause.   

Eine Woche später kam der erwartete Anruf, Schiff wieder ok, und so konnte das Schiff über die Kanäle nach Roermond gefahren werden. Für mich war die Reise in Ijmuiden zu Ende, obwohl mir die Fahrt mit Stefan viel Spaß gemacht hat. Ich brauche das offene Wasser und bin nicht für Kanalfahrten zu haben. Stefan fand aber in Dieter, einen  erfahrenen Motorbootfahrer der sich auf Hollands Kanälen gut auskennt.

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